Jukuren - Karate 50+ beim SC Grün Weiß Paderborn

Karate Dachverband Nordrhein-Westfalen


SC Grün Weiß Paderborn Karate - Jukuren
SC Grün Weiß Paderborn Karate - Jukuren

Erfolgreicher Einsteigerkurs in Paderborn

... Neben deutlichem Atmen bei den Grundschultechniken ist oft auch die Ruhe zu spüren, die anspruchsvolles Lernen mit sich bringt. Die Teilnehmer lassen sich gern in die Welt der kata (Bewegungsfolgen mit oft mehr als 30 Techniken)mitnehmen.

 

Besonders gelungen sind die Momente für Trainierende und Trainer, in denen sich der Nebel lichtet, wenn die schwierige Wendung erfolgreich ausgeführt und die Abfolge mehrerer verschiedener Abwehr- und Angriffstechniken gelungen ist. Anstrengung und Spaß sind hier miteinander verbunden und bedingen einander. Das Wiederkommen und das „heimliche Üben“ zeigen das. So haben die meisten Teilnehmer/innen nach dem Einsteigerkurs das Karatetraining fortgesetzt und kommen regelmäßig ins dojo, der Übungsstätte für Karateka.

 

Ein wichtiger Grund ist, dass der regelmäßige Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung den ganzen Körper langsam und sicher entspannt und diese Wirkung des Trainings kann „süchtig“ machen. Das Körpergefühl entwickelt sich und das Wohlbefinden nimmt stetig zu.

 

Dies anzuleiten und zu beobachten ist für den Trainer oder die Trainerin ein Geschenk und lässt im miteinander das Verständnis füreinander wachsen. So sind meine Kurse auch Räume, in denen die Befindlichkeit jedes Einzelnen wichtig ist und Platz findet.

 

Sollte jemand der Teilnehmenden einzelne Übungen aus gesundheitlichen Gründen nicht ausführen können, so gibt es meist andere, um den „Schwachpunkt“ zu stärken. Darüber zu sprechen und hinein zu spüren ist schon ein großer Teil einer Lösung und Veränderung. 

 

 

 

Karate 50+

Nach Abschluss der ersten drei Einsteigerlehrgänge Karate 50+ hat sich hier in Paderborn das „Jukurentraining“ etabliert. Neben den Kindergruppen, der Leistungsmannschaft, der Ü35 Gruppe gibt es jetzt eine neue Schiene „Karate 50+“.

 

Trainiert wird zweimal die Woche, einmal um 18 Uhr und um 10 Uhr vormittags. Zunehmend mehr Teilnehmer/innen nutzen beide Angebote oder wechseln ab, um sich mindestens einmal pro Woche zu fordern. Die meisten neuen Karateka sind berufstätig, die Gruppe Ü60 ist klein. Frauen sind leider in der Minderzahl, die Mehrzahl sind Männer, die in „Karate 50+“ einen Fitnesskurs gefunden haben, der Körper und Geist fordert und dessen Schwerpunkt Karate sie besonders anspricht.

 

Die Einsteigerlehrgänge ermöglichen es den Interessierten in 10 Trainingseinheiten einen Eindruck der Möglichkeiten im Karate zu bekommen. Inzwischen haben wir die Trainingseinheiten auf 90 Minuten verlängert, um für Aufwärmen, Dehnen, Kräftigen, Karatetechniken und Entspannung mehr Zeit zu haben. Die Neuen lassen sich gerne fordern und zeigen schon nach wenigen Trainingseinheiten deutliche Fortschritte in der Standfestigkeit, der Koordination und meist auch in der Entspannung. Dies beschleunigen Ki-Karate Übungen, die wir von Dr. Petra Schmidt gelernt haben, die hervorragend in das Training mit Älteren passen.

 

Da Teilnehmer/innen und Trainer/innen sich erst kennenlernen müssen, ist es wichtig das Karate auf die verschiedenen Lerntypen, die es bei den Lebenserfahrenen besonders ausgeprägt gibt, abzustimmen: Der rein visuelle und der rein akustische Lerntyp tauchte selten auf, viele Karateka sind motorische Lerntypen, die viel Übung brauchen. Der haptische Lerntyp braucht Berührung und Korrektur um sein Körperempfinden auszuprägen. Das Sprechen steht beim kommunikativen Lerntypen vorn an.

 

Um allen gerecht zu werden war schnell ein zweiter Trainer nötig.

Das Training Karate 50+ macht dann besonderen Spaß, weil das „Ich-will- es – schaffen“ zu Ausprobieren, Fragen und Gesprächen vor und nach dem gemeinsamen Training führt.